Vorstand sieht Zeitpunkt der Einführung einer Bettensteuer als falsch an!

Der Wirtschaftsausschuss hatte sich in dieser Woche bereits zum wiederholten Male mit einer Bettensteuer auseinandergesetzt. Demnächst geht die Diskussion im Ausschuss für Finanzen und Vergabe weiter.

Die aktuellen Sorgen von Unternehmer:innen werden durch die Energiedebatte und die bis zu 20 % Lohnerhöhungen beim Personal bestimmt. Und nun kommt noch die Debatte um die Bettensteuer hinzu. Der Vorstand des SMV ist hier im Gleichklang mit der IHK , dass die Bettensteuer überhaupt nicht in die Zeit passt!

In der wirtschaftlichen Situation, in der sich die Unternehmen des Gastgewerbes befinden, erwächst ein existenzbedrohendes Szenario. Hier hat man schon pandemiebedingt erhebliche Einschnitte hinnehmen müssen. Und jetzt? In den Planungen für das nächste Jahr kommen zu den Herausforderung in der Personalbeschaffung, die nicht kalkulierbar gestiegenen Energiepreise und die gestiegenen Lohnkosten auf die Unternehmen zu.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die mit der Erhebung einer Übernachtungssteuer verbundene Bürokratie, die einen Teil der Einnahmen wieder auffrisst.

Wir halten den jetzigen Zeitpunkt zur Einführung einer Bettensteuer für extrem unsensibel und sehen weiterhin erheblichen Diskussionsbedarf.

Die Einführung weiterer Steuern und Abgaben muss mit Augenmaß erfolgen. Denn, wenn Unternehmen nicht mehr auskömmlich wirtschaften können, fließen zukünftig auch keine Gewerbesteuern und Abgaben mehr zurück an die Stadt.

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